
Die Extrakorporale Stoßwellentherapie wurde seit etwa 50 Jahren in der Urologie zur nicht invasiven Behandlung von Nierensteinen entwickelt. Erst seit rund 10 Jahren sind darüber hinaus erfolgreiche Behandlungen verschiedener orthopädischer Krankheitsbilder mit dieser Methode beschrieben. Neben den "Standardindikationen" (Fasziitis plantaris, EHR, Tendinosis calcarea und Tendopathien der Rotatorenmanschette) sind mit neuen technologischen Entwicklungen auch spezifische degenerative Sportschäden (Achillodynie, Patellaspitzensyndrom, Tibiakantensyndrom) eine Indikation für die Radiale Extrakorporale Stoßwellentherapie. Derzeit wird die Radiale Extrakorporale Stoßwellentherapie zum reflextherapeutischen Einsatz bei triggerpunktinduzierten Schmerzbildern in der Orthopädie zunehmend mit Erfolg eingesetzt.