Therapieformen

Triggerpunkt-Injektion und Dry Needling

Es gibt drei Formen der Trigerpunkt-Injektionen:
1. Die Injektion eines Lokalanästhetikums
2. Die Injektion von Botulinus-Toxin
3. Das Dry Needling
Nachteil von Injektionen und Nadelungen sind die Verletzung der Haut und damit mögliche Infektionsgefahren. Die Injektion von Medikamenten in Triggerpunkte hat darüber hinaus das potentielle Risiko einer Allergie.
Weitere Therapieformen, die weniger risikobehaftet sind, werden nachfolgend beschrieben
Manuelle Triggerpunkt-Therapie
Bei der manuellen Triggerpunkttherapie versucht der Physiotherapeut
durch einen gezielten Druck auf einen zuvor diagnostizierten
Triggerpunkt diesen in seiner Spannung zu reduzieren oder gar aufzulösen.
Trigger-StosswellentherapieR(TST)
Mit der extrakorporalen Stosswellentherapie lassen sich myofasciale Schmerzsyndrome behandeln.
Aus Sicht der Trigger-Medizin sind Trigger die häufigste Ursache von muskulokelletalen Beschwerden.
Bei jedem orthopädischen Krankheitsbild sollte eine Trigger-Diagnostik durchgeführt werden.
Häufig spielen Trigger eine entscheidende Rolle in einem Teufelskreis von chronischen oder rezidivierenden Schmerzen
und Funktionsstörungen. Die in älteren Lehrbüchern beschriebenen Trigger-Lokalisationen und Schmerzprojektionen
stimmen meist nicht und können deshalb auch nicht als Entscheidungsgrundlage für die Anwendung der Trigger-StosswellentherapieR benutzt werden.
Der Therapieerfolg ist in klinischen Studien für folgende Indikationen nachgewiesen worden:
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